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Deutsch-Kurzhaar |
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Hans-Dieter
und Uli Krause
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Der DK-Zwinger v.
Betschers-Stüble vermeldet zum 15. März 2014
Ich, Gisa v. Nemerower Holz habe geheiratet und werde Mutter
im 5. Monat nach menschlicher Zeitrechnung
Gedanken einer werdenden Mutter Viele Züchter wälzen die Zuchtbücher, lassen sich begeistern von V1 bei großen Prüfungen, achten streng auf die Mutterlinie und Blutanschluss bevor sie sagen, jetzt wirst Du mit dem verheiratet. Das dies nicht immer freiwillig abläuft, widerspricht eigentlich unserem christlichen Kulturgut. Zumindest seit der Zeit, als sich das weibliche Geschlecht emanzipiert hat. Ganz anders meine Züchter. Bestimmt haben die sich auch die Ahnentafeln angeschaut, wissend, dass trotz aller Regeln und Erfahrungen in der Zucht es immer wieder etwas mendelt. Dagegen ist niemand gefeit z.B.A1 Hüfte x A1 Hüfte gibt C. kann eigentlich nicht sein, aber das gab es schon. Weil ich sehr viel Zeit mit meinem Galan verbrachte, wenn wir auf Prüfungen hin gearbeitet haben, durfte ich feststellen, dass der einiges auf dem Kasten hat. Außerdem ist er ein ansehnliches Kraftpaket und das ist meinen Züchtern auch nicht entgangen. Immer wieder kam mir der Gedanke, der ist wirklich eine Sünde wert. Nun ja, am 10- Jan. durften wir uns noch näher kommen und meine Züchterin meinte, entweder die beiden machen es freiwillig oder gar nicht. Selbstverständlich habe ich mich ein bisschen geziert, aber als meine Züchterin sagte," wenn es jetzt nicht klappt, dann gehen wir wieder", das wollte ich natürlich auf keinen Fall. Als Jungfrau irgendwann das Leben beschließen, nein und noch mal nein. Dann haben wir es probiert und gekonnt. Der Herr von meinem Galan sagte immer dann, wenn dieser auf einer Prüfung brilliert hatte" der hat koin Wackler gmacht". Aber als wir dann so richtig aktiv waren, mein lieber Scholli, hat der gwackelt! Gisa v. Nemerower Holz, meldet sich wieder einmal vom Betschers Stüble Es ist vollbracht
Pünktlich am 63zigsten Tag um 5.45 Uhr war es so weit und um 13.35 Uhr war alles vorbei. Ich hatte 7 an der Zahl zur Welt gebracht. Eigentlich wie das tapfere Schneiderlein, nur mit dem wesentlichen Unterschied, meine Brut lebt. 4 Rüden und 3 Hündinnen so zwischen 340 bis 380 Gramm. Alles Braunschimmelwelpen. Eigentlich bin ich jetzt ein wenig stolz, wie ich das mit meiner Züchterin zusammen so geschafft habe. Und das alles, obwohl kein Mensch mir gesagt hat, was da so auf mich zukommt. Immer dicker und unansehnlicher, träge und fressgieriger werdend, habe ich so im Endstadium gesehen, als meine Züchterin im Fernsehen zappte, wie sich dort die " Biggest Loser" bei RTL bewegten. Wenn du so weiter machst, kannst du da auch bald mitmachen, waren meine Gedanken. Das hat sich jetzt zum Glück für mich von selbst erledigt. Stattdessen habe ich jetzt ungeahnte Muttergefühle entwickelt und daraus eine eigene Milchbar eröffnet. Meine Brut bedient sich dort hemmungslos nach dem norddeutschen Spruch "Freten, Schlopen, Supen; langsam john und Pupen. Dat sleit an. Selber hatte ich bis zum dritten Tag keinen Appetit, obwohl ich als Fressmaschine einen einschlägigen Ruf habe. Mein Herr behauptet immer ich fresse wie ein Staubsauger. Aber, es ist sicherlich verständlich, wenn man bedenkt, was ich während der Geburt alles in mich rein fressen musste um meine Bude einigermaßen sauber zu halten. Dies ist zum Glück alles Vergangenheit und es schmeckt mir wieder, zumal die Sonderrationen an bestem Rindfleisch ihr Übriges dazu beitragen. Einen Namen für einen Rüden haben wir auch schon. Der pflügt sich durch seine Geschwister so wie Bode Miller die Abfahrten runter rast, um als erster an der Milchbar zu sein. Und deshalb heißt er Bode. Ob ich den hergebe, sagt meine Züchterin, weiß ich noch nicht. So, nun hoffe ich, dass das, was wir Vater und Mutter, so form- und leistungsmäßig drauf haben, unseren Kleinen auch mitgegeben haben. Tschüss sagt Gisa vom Nemerower Holz aus dem Betschers Stüble Ich melde mich wieder. Hallo, ich bin es mal wieder, die Gisa , Mutter im Betschers-Stüble von 7, bis jetzt sehr gut geratenen Nachkommen. Jetzt sind es gerade 3 Wochen her , gerade die Augen auf und schon lässt sich die ganze Bande kaum noch in der Wöchnerinnen-Station halten. Dass es da mindestens 10 cm im freien Fall auf eine kuschelige Ablage geht, scheint ein richtiger Motivationsfaktor zu sein. Und wenn ich mich dann auch noch zu dem einen oder anderen dazu lege und der sich so richtig an mich drängt, nun ja, welche Mutter kann das nicht nach empfinden. Zu meiner Entlastung fängt meine Züchterin jetzt an langsam etwas dazu zu füttern. Und wie es scheint kommt die Sache ganz gut an. Ende nächster Woche müssen wir alle wieder zum zweiten mal das gräusliche Medikament schlucken damit keine Parasiten von uns Besitz ergreifen. Wie sagt der Volksmund dazu," Wat mut , dat mut" In diesem Sinn, die besten Grüße aus Reichau von Gisa v. Nemerower Holz.
Gisa meldet sich mal wieder Langsam wird es Zeit, dass ich mich wieder einmal melde. Pünktlich Ende der 8ten Woche kamen der Zuchtwart, der mittlerweile zum DK-Präsidenten mutiert ist, und Frau Dr. Müller um meine, sich zwischenzeitlich prächtig entwickelte Brut anzuschauen, eventuelle Mängel festzustellen und um sie dann anschließend mit dieser grausamen Nadel zu Chippen. Es ging alles ohne Probleme vonstatten. Nichts Negatives war festzustellen. Kein Ton war zu hören, als dieses dicke Ding in die kleinen Körper gerammt wurde. Ich hörte nur wie sich meine Besitzer unterhalten und er sagte, "wenn man mir so etwas antun wollte, würde ich bereits beim Anblick solcher mittelalterlicher Folterinstrumente anfangen zu schreien." Ihre kurze Antwort darauf, " du bist eben nicht wesensfest". Er murmelte darauf nur, " meine gute Erziehung verbietet es mir, jetzt das zu, sagen was ich denke". Somit war das auch geklärt. Jetzt sind wir in der Phase des Abschiednehmens angekommen. Ich hätte gar nicht geglaubt, wie das wehtun kann. Becks wurde von einem jungen Jäger aus dem Raum Salzgitter, der mit seiner Hunde erfahrenen Frau Mama angereist ist, in einen jagdlichen Garten Eden entführt. Reh- u. Damwild, Sauen, Fasanen u. Rebhühner, Fuchs, Wasser, Wiesen, Wald, alles da. Hier sprang der Funke sichtbar über. Benji wurde anlässlich unserer 100 Jahrfeier von unserem Freund Gilles Tournier nach Frankreich in einen Jägerhaushalt mit einem älteren Rüden in ein sehr gutes Niederwildrevier entführt. Benji muss jetzt eben schnell französisch lernen. Als die E-Mail kam, dass die 550 km Reise ohne Probleme auf der mitgegebenen Decke im Beifahrerfußraum gut gelaufen ist, und die erste Nacht im Schlafzimmer gleich durch- geschlafen wurde, kam der Kommentar von meiner Ziehmutter, "dann hat sich mein Auto- Training doch gelohnt" und eine kleine feuchte Ansammlung auf der Wange wurde unwirsch mit dem Handrücken entfernt. Ja, und gestern kamen meine Züchter aus dem Raum Usedom mit meiner Mutter. Sie holten die für sie reservierte Becky ab. Damals, als ich vom hohen Norden in den Süden geholt wurde, haben die beiden Parteien abgesprochen, wenn ich einschlage und womöglich auch einmal Mutter werde, sie ein Mädchen zur Unterstützung der Oma, meiner Mutter haben wollen. Becky hat es gut. Sie kommt in ein Revier mit Rot-, Dam- u. Rehwild, Sauen, Fuchs, Hase, Waschbär, Enok, also alles, was ein Hundeherz erfreuen kann. Auch hier kam die Nachricht von einer problemlosen Reise. Ja, und dann kam eines Morgens der Anruf von Georg aus dem Raum Chiemsee. Er war sehr traurig, weil er sich erst vor ein paar Tagen von seinem alten Griffon trennen musste. Bachelor hatte es ihm angetan. Am nächsten Tag war der Termin schnell vereinbart. Das Georg und seine Bekannte, beide Jäger, echte Hundefreunde sind, wurde deutlich von der ganzen Brut demonstrativ unter Beweis gestellt. Wie die sich alle angebiedert haben. Auch hier sprang der Funke sofort über. Letztendlich machte Bachelor das Rennen und als die Info kam, dass die Reise an den Chiemsee problemlos verlaufen ist und auch die erste Nacht, kehrte auch bei uns wieder der ganz normale Alltag ein. Auf Bachelor wartet, wie sein neuer Besitzer sagte, schwerpunktmäßig, Wald- und Wasserarbeit und auf Prüfungen wird hin gearbeitet. Jetzt habe ich noch zwei Mädchen und einen Rüden, die langsam ihren Platz haben sollten. Ich weiß, eines davon ist Herrchens Liebling. Und so wie ich den kennen gelernt habe wenn der einmal eine Beziehung aufgebaut hat, wird es schwer, diese wieder aufzulösen. Ich hoffe, ich kann mich noch einmal ganz schnell melden, dass das Unternehmen B-Wurf vom Betschers Stüble abgeschlossen ist, denn ich möchte mich langsam auf mein nächstes Ziel, die Dr. Kleemann Zuchtausleseprüfung in Niederbayern vorbereiten, die anderen Beweise habe ich ja schon erbracht. Bis bald , tschüß die Gisa
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